Über mich

Kindheit und Jugend

1983 am Schluchsee (Deutschland)

 

1997 in Südbaden (Deutschland)
1979 wurde ich, Andreas Blum, in Freiburg im Breisgau geboren. Aufgewachsen bin ich zuerst im kleinen und ruhigen Dorf Heuweiler, danach im benachbarten, viel größeren Ort Denzlingen. Während dieser Zeit war ich schon mit meiner Familie (ich habe drei jüngere Schwestern), meistens aber mit meinem Vater unterwegs. So haben wir zum Beispiel Jerusalem und Rom besucht - mit dem Flugzeug. Aktiv war ich in dieser Zeit bei den Ministranten, im Jugendzentrum und im JugendGemeindeRat. 1998 habe ich damit begonnen, per Anhalter durch Deutschland zu reisen, was mich aber nicht davon abhielt, 1999 das Abitur zu bestehen.

Erste Schritte in die Selbständigkeit

2003 Hama (Syrien)
Direkt danach hat es mich von daheim weggezogen – nicht aus Langeweile, sondern weil ich etwas Neues kennen lernen wollte. So habe ich meine Zeit als Zivi in Köln-Ehrenfeld in der Pflege verbracht. Danach gab es im Jahr 2000 wortwörtlich einen großen Bruch, nämlich einen Fahrradunfall, wonach ich einige Monate in der Reha verbringen musste.
Weil ich mich für ein Studium noch nicht begeistern konnte, habe ich etwas Praktisches begonnen, nämlich den Besuch einer Fachschule für Schreiner und eine Lehre am Bodensee. Im Lauf der Zeit stellte sich doch heraus, dass das nicht mein Ding ist. Dennoch war es eine lehrreiche Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Danach habe ich die Möglichkeit genutzt, meine Reisen etwas auszudehnen und bin 2003 per Anhalter nach Damaskus.

 

Studium

2004 Barcelona (Spanien)
2007 in Bethlehem (Palästina)
Im Herbst 2003 habe ich das Studium der Sozialen Arbeit/ Sozialpädagogik an der Katholischen Fachhochschule in Freiburg begonnen und beide Praxissemester im Ausland verbracht – das erste in Barcelona (2004/ 2005), das zweite in Basel (2006). Vor dem ersten Praktikum habe ich mir ein gutes Velo zugelegt und die Semesterferien dazu genutzt, damit nach Barcelona zu fahren. Dies war auch meine erste große Tour. Eigentlich hatte ich vor, es danach wieder zu verkaufen, mich zum Glück aber dagegen entschieden. Seitdem, also seit Sommer 2004, nutze ich es, um zur Arbeit zu kommen, um Einkäufe zu erledigen und natürlich, um weitere Touren durchzuführen. Gegen Ende des Studiums habe ich den zeitlichen Freiraum genutzt, um nach Jerusalem zu radeln und diese Internetseite einzurichten. Das Studium schloss ich 2008 mit dem Diplom ab.

 

Arbeit

2013 St. Peters-burg (Russland)

2014 Basel (Schweiz)

Aufgrund der mangelnden Angebote auf dem deutschen Arbeitsmarkt – jedenfalls für Sozialpädagogen – bin ich Anfang 2009 nach England, um dort zuerst in Reading, dann in London zu arbeiten. Nach knapp zwei Jahren bin ich wieder zurück nach Deutschland. Mit Erfahrungen in der Arbeit mit Obdachlosen, Senioren, jungen Migranten, Drogenabhängigen, Behinderten und Sexualaufklärung habe ich mich erneut auf die Arbeitssuche gemacht, dieses Mal republikweit. Und wieder keinen Erfolg gehabt. Mit Glück und Durchhaltevermögen – mehr als bei jeder Velotour zuvor – habe ich in der Nähe von Basel eine Stelle als Sozialpädagoge gefunden und bin hier seit 2011 wohnhaft. Die Sommerferien 2012 und 2013 habe ich genutzt, um den ganzen Rhein entlang bzw. bis nach St. Petersburg zu radeln. 2015 habe ich meinen Arbeitsvertrag gekündigt und meine Wohnung vermietet, um die bisher längste Strecke zu fahren - von Freiburg (Deutschland) bis nach Isfahan (Iran). Direkt danach habe ich wieder Arbeit gefunden.

 

Zu meinen Touren

Was ich nicht anbieten kann sind Bücher oder CDs über meine Reisen. All meine Berichte und Fotos sind offen zugänglich im Netz und ich halte sehr gerne Vorträge darüber und tausche mich mit den ZuhörerInnen darüber aus. Fachfragen zu Velos oder Fotoapparaten kann ich nicht beantworten, darin bin ich ehrlich gesagt nicht besonders kundig. Fragen zu Navi oder Smartphone erst recht nicht, da ich bisher sehr gut ohne sie zurechtkomme, auch bei meinen Touren in den Nahen und Mittleren Osten. Es ist mir viel lieber, mit den Menschen unterwegs in Kontakt zu kommen als mich noch mehr mit elektrischen Geräten zu beschäftigen. Sponsoren habe und will ich keine, ausser meine Eltern gelegentlich.

 

Sonstiges

2015 in Tajarak (Iran)
Was mache ich sonst, wenn ich nicht mit dem Velo unterwegs bin? Ich schwimme regelmäßig das ganze Jahr über im Rhein, gehe gerne zu Konzerten verschiedenster Musikrichtungen, besuche Vorlesungen und Museen, koche gerne und halte Kontakt zu teilweise weit verstreut lebenden Freunden.

 

Bisherige Reisen (Auszug)

 

 

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 19 Apr 2017 22:43:05